Stadt- und Freiraumplanung

„Innovative Siedlungs- und Infrastrukturkonzepte“ – ein Schwerpunkt der Fördermaßnahme INIS – erfordern eine engere Verzahnung von Siedlungswasserwirtschaft und Stadtentwicklungskonzepten. Bei der Planung von Neubaugebieten führt dies beispielweise zur Abstimmung oder Integration von Konzepten des Umgangs mit Abwasser und Abfall, Plänen der Energieversorgung und städtebaulichen Entwürfen. Erarbeitet werden Konzepte zur Mehrfachnutzung von Infrastruktur oder zur Integration unterschiedlicher Infrastruktursysteme, wie Wasser, Abwasser, Abfall und Energie. Aber auch in der Stadtplanung, der Freiraumplanung oder der Entwicklung integrierter Siedlungskonzepte ist mit Blick auf einen nachhaltigen Umgang mit Flächen-, Energie- und Wasserressourcen die Wasserinfrastruktur von Bedeutung.

Auf der Grundlage der unterschiedlichen Projektansätze stellen sich u.a. folgende Fragen:

  • Welche Schnittstellen werden zwischen Siedlungswasserwirtschaft und räumlicher Planung identifiziert? Wie geht die jeweilige Disziplin damit um?
  • Wie können die Infrastrukturen der Wasserwirtschaft in kommunale Infrastrukturplanung und Stadtentwicklungsplanungen stärker integriert werden und welche Planungsinstrumente erweisen sich dabei als tragfähig?
  • Welche unterschiedlichen Vorgehensweisen ergeben sich für unterschiedliche räumliche Strukturen, z.B. Siedlungserweiterungen, Konversionsflächen, Bestandgebiete?
  • Welche Daten und Informationen sind für eine stärkere Verzahnung von Stadtentwicklung und Wasserwirtschaft in den Kommunen notwendig?

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Kontakt

Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH
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Dr. Stephanie Bock
Tel.: +49 30 39001 189
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