Akzeptanz und Kommunikation

Der Wandel hin zu neuartigen Infrastruktursystemen in der Wasserver- und Abwasserentsorgung erfordert Überzeugungs- und Vermittlungsarbeit bei den potenziellen Nutzern der Systeme, seien dies kommunale Entscheidungsträger, Anlagenbetreiber oder private Haushalte. Neue Lösungen können Veränderungen von Zuständigkeiten, Bewertungs- und Entscheidungsabläufen, Kosten, Finanzierungsmöglichkeiten und Gewohnheiten bedingen. Es gilt, die Einstellungen der potenziellen Nutzer mit Blick auf die neuen Lösungen zu erforschen, Vorbehalte zu erkennen und Lösungen zur Überwindung von Akzeptanzproblemen zu finden. Als Voraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung kommt der nutzerorientierten Vermittlung von Wissen, von Handlungsmöglichkeiten und deren Auswirkungen eine besondere Bedeutung zu.

Unter anderem sind folgende Fragen von Interesse:

  • Welche Ansätze können genutzt werden, um Nutzerakzeptanz zu erforschen?
  • Welche Erfahrungen mit Akzeptanzproblemen und deren Überwindung wurden in der Vergangenheit gemacht? Wie können diese Erfahrungen in die laufenden Vorhaben einfließen?
  • Was kann dem Bürger im Umgang mit Entsorgungsinfrastrukturen zugemutet bzw. zugetraut werden? Wo endet die Eigenverantwortung des Bürgers?
  • Wo besteht Informations-, wo Weiterbildungsbedarf bei verschiedenen Zielgruppen?
  • Welche methodischen Ansätze für Kommunikation- und Wissensvermittlung erscheinen geeignet, um Nutzungshemmungen abzubauen, und welche Erfahrungen gibt es hier bereits?

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